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Aktuelle Informationen zur Umwelt

 












UBA - Pressemitteilungen

Europäischer Emissionshandel: Emissionen deutscher Anlagen seit Beginn der dritten Handelsperiode 2013 um 33 Prozent gesunken

Do 17 Jun 2021 10:00:00 CEST
2020 emittierten die 1.817 im Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) erfassten stationären Anlagen in Deutschland rund 320 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO₂-Äq). Dies entspricht einem Rückgang um 12 Prozent gegenüber 2019 und einem Rückgang um 33 Prozent gegenüber 2013, dem ersten Jahr der dritten Handelsperiode. Das berichtet die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA) ausführlich in ihrem aktuellen Bericht über die Treibhausgasemissionen der emissionshandelspflichtigen stationären Anlagen und im Luftverkehr für Deutschland im Jahr 2020 (VET-Bericht 2020). Der Rückgang der Emissionen geht maßgeblich auf Minderungen in der Energiewirtschaft zurück. Aufgrund der konjunkturellen Lage durch die COVID-19-Pandemie gingen auch die Emissionen der energieintensiven Industrie das zweite Mal im Verlauf der dritten Handelsperiode zurück.

Neue Analyse zeigt Risiken der Erderhitzung für Deutschland

Mo 14 Jun 2021 09:00:00 CEST
Bei einem ungebremsten Klimawandel würden die Risiken durch Hitze, Trockenheit und Starkregen im gesamten Bundesgebiet künftig stark ansteigen. Das zeigen die Ergebnisse der Klimawirkungs- und Risikoanalyse (KWRA) des Bundes, die heute von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt vorgestellt wurde. Die Schäden wirken sich dabei wie bei einem Dominoeffekt von bereits heute stark belasteten Ökosystemen wie Böden, Wäldern und Gewässern hin zum Menschen und seiner Gesundheit aus.

Bundesumweltministerium baut nationales Portal für Umweltinformationen in Merseburg auf

Mi 09 Jun 2021 09:30:00 CEST
Alle deutschen Umweltinformationen und -daten über eine Plattform erreichen – das ist das Ziel des neuen Nationalen Umweltinformationszentrums, welches das Bundesumweltministerium ab dem Sommer 2021 in Merseburg aufbauen wird. Die Auswahl für die Hochschulstadt in Sachsen-Anhalt traf heute ein Bund-Länder-Gremium, das über die Verteilung der Strukturstärkungsgelder für die ehemaligen Kohlereviere entscheidet. In den nächsten Jahren sollen 85 Millionen Euro investiert werden, um einen nationalen Umweltinformationszugang aufzubauen, der alle bundesweit verfügbaren Informationen zu umweltbezogenen Themen an einem Ort bündelt. Die Informationen und Daten sollen zielgruppengerecht aufbereitet und für alle Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaft und Forschung, Unternehmen und Industrie sowie der Verwaltung zur Verfügung stehen. Die Zusammenarbeit von Bund und Ländern bildet hierfür eine wesentliche Voraussetzung.

Deutschlands Badegewässer sind ausgezeichnet

Di 01 Jun 2021 09:15:00 CEST
In der Saison 2020 wurden 90 Prozent aller deutschen Badegewässer von der EU-Kommission mit der Bestnote „ausgezeichnet“ bewertet. Die Qualitätsanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie erfüllten 96 Prozent der Badegewässer an Seen, Flüssen und Küsten in Deutschland. Dies zeigen die am 1. Juni von der EU-Kommission veröffentlichten Daten zur Wasserqualität der Badegewässer 2020. Somit bleibt die Qualität der deutschen Badegewässer wie auch in den Vorjahren auf einem hohen Niveau.

UBA schlägt sektorübergreifende Obergrenze für Stickstoff vor

Mo 31 Mai 2021 06:00:00 CEST
Das Umweltbundesamt (UBA) schlägt auf der am 31. Mai 2021 startenden Internationalen Stickstoff-Fachkonferenz INI2021 eine nationale Obergrenze für den Stickstoffausstoß vor. Ab dem Jahr 2030 sollten demnach insgesamt nicht mehr als 1 Million Tonnen Stickstoff pro Jahr in die Umwelt gelangen. Nur so könnten bereits bestehende Schutzziele für Gewässer, Landökosysteme und die menschliche Gesundheit erreicht werden. Aktuell liegt der jährliche Stickstoffausstoß bei 1,5 Millionen Tonnen im Jahr. Die neue Obergrenze erfasst nahezu alle Quellen und schließt neben der Landwirtschaft auch Sektoren wie den Verkehr oder die Industrie ein. UBA-Präsident Dirk Messner: „In den nächsten zehn Jahren müssten die jährlichen Stickstoff-Emissionen um rund 0,5 Millionen Tonnen auf maximal eine Million Tonnen sinken. Das ist schaffbar – wenn wir die bereits geltenden Regeln zur Luftreinhaltung, zum Klimaschutz und das Düngerecht endlich auch in der Praxis an allen Stellen einhalten. Aber auch dann ist nur eine erste Etappe erreicht, denn um einen flächendeckenden guten Umweltzustand in Deutschland zu erreichen, braucht es weitere Anstrengungen zur Stickstoffminderung: Schutzziele für Wasser, Boden, Luft, Ökosysteme und die menschliche Gesundheit müssen überprüft und die zulässige Obergrenze für den Gesamtstickstoffausstoß weiter abgesenkt werden.“

Finale Daten zur Stickstoffdioxid-Belastung 2020: Rückgang setzt sich fort

Fr 28 Mai 2021 09:00:00 CEST
Die Messdaten für Stickstoffdioxid (NO₂) für 2020 liegen für alle Luftmessstationen im Bundesgebiet vor: Der Luftqualitätsgrenzwert von 40 Mikrogramm NO₂ pro Kubikmeter Luft (µg/m³) im Jahresmittel wurde in sechs Städten überschritten. 2019 waren noch 25 Städte von Grenzwertüberschreitungen betroffen, 2018 waren es 57. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA): „Die Luft in den Städten wird sauberer, die Entwicklung geht in die richtige Richtung und das ist erfreulich. Allerdings: Der bereits 1999 beschlossene Grenzwert zum Schutz der Gesundheit hätte seit 2010 eingehalten werden müssen.“

Geplante Maßnahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms sind wirksam

Mi 26 Mai 2021 12:15:00 CEST
Ein besserer überregionaler Hochwasserschutz ist möglich. Das zeigen die Ergebnisse eines fünfjährigen Forschungsvorhabens der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA), in dem die Wirksamkeit der geplanten Maßnahmen im Nationalen Hochwasserschutzprogram (NHWSP) an Donau, Elbe und Rhein überprüft wurden. Demnach könnten durch die Maßnahmen die Pegelstände zukünftiger großer Hochwasser über weite Streckenabschnitte zwischen 10 und 50 cm reduziert werden – unter bestimmten Umständen sogar deutlich mehr. Insgesamt zeigen die NHWSP-Maßnahmen in allen drei Flussgebieten eine deutliche überregionale Wirksamkeit. Zu den knapp 70 untersuchten Maßnahmen zählen Deichrückverlegungen, Hochwasserrückhaltebecken und Flutpolder, die den Flüssen Ausbreitungsraum geben können und teilweise beträchtliche Volumina der Hochwasserwelle aufnehmen sowie zurückhalten können.

Trifluoressigsäure aus fluorierten Kältemitteln belastet Regenwasser

Di 25 Mai 2021 15:45:00 CEST
Der Einsatz klimaschädlicher fluorierter Kälte- und Treibmittel muss laut F-Gas-Verordnung in der Europäischen Union bis 2030 deutlich abnehmen. Ersetzt werden die Gase oft durch kurzlebige fluorierte Stoffe mit niedrigerem Treibhauspotential. Diese bilden jedoch als Abbauprodukt Trifluoressigsäure (TFA). Aktuelle Regenwassermessungen im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, dass die TFA-Konzentrationen gegenüber den 1990er Jahren bereits heute stark zugenommen haben. TFA ist hochmobil, gilt als wassergefährdend und gelangt bis ins Grund- und Trinkwasser. Derzeit ist keine Methode bekannt, mit der TFA mit verhältnismäßigen Mitteln aus dem Wasserkreislauf entfernt werden könnte – auch nicht bei der Trinkwasseraufbereitung. Das UBA empfiehlt daher, natürliche Kältemittel wie Kohlendioxid oder Kohlenwasserstoffe zu verwenden.





 

 

 

 

 

 

 

 

BUND. Meldungen

Klimakrise: Nichtstun wird teuer

Di 15 Jun 2021 15:32:10 CEST
Die neue Risikoanalyse der Bundesregierung ist ein Appell zum Handeln. Denn sonst werden die Kosten für die Anpassung an den Klimawandel enorm.

Krebserregende Chemikalien in Spielplatz und Turnhallen-Equipment nachgewiesen

Fr 11 Jun 2021 10:58:19 CEST
Die Schwedische Chemikalienagentur (Kemi) testete 90 Produkte, darunter Gummimatten, Kunstrasen, Bälle und große Bauklötze. Jedes fünfte enthielt bedenkliche Mengen an giftigen Stoffen – und das, obwohl vor allem Kinder mit ihnen in Kontakt kommen.

Selten Arten am Grünen Band: Hier kommt die Maus

Mi 09 Jun 2021 11:23:06 CEST
Die Waldbirkenmaus steht auf der roten Liste bedrohter Arten. Am Grünen Band setzt sich der BUND für den Winzling ein. Reicht das, um die Maus zu retten?

Kommentar: Große Versprechungen und Blockade von Lösungen beim CO2-Preis

Do 03 Jun 2021 15:10:49 CEST
Anlässlich der Diskussionen um den CO2-Preis erklärt BUND-Geschäftsführerin Antje von Broock: 

Seltene Arten am Grünen Band: Erste Kiebitzküken geschlüpft

Mo 31 Mai 2021 15:30:45 CEST
Der Kiebitz ist zunehmend bedroht. Deshalb setzt sich der BUND besonders für sein Überleben ein. In einem Naturschutzprojekt konnten nun erste Erfolge erzielt werden.

Schädliche Chemikalien bei Fast Food-Ketten: BUND Untersuchung liefert beunruhigende Ergebnisse

Mo 31 Mai 2021 12:00:36 CEST
In vielen Essensverpackungen finden sich gesundheitsschädliche Substanzen. Der BUND hat diese umfassend analysiert und ist alarmiert. Was jetzt passieren muss, damit Verbraucher*innen und Umwelt geschützt sind.


 

 

 




 

Aktuelles zum Thema Wissenschaft und Forschung

Coronavirus - Drosten: Schnell impfen gegen Delta

Putin: "Der blutigste Tag in der Geschichte unseres Landes"

Umweltzerstörung: Australien kämpft um Welterbe-Status des Great Barrier Reefs

Forschungspreis - Neue Batterien für Klimaschutz: Körber-Preis für Clare Grey

Umwelt - Klima-Krise: Immer mehr Quallen im Mittelmeer

Corona-Pandemie - Immunologe: Delta-Variante Gefahr für Herdenimmunität

Woher kommt der Strom? - E-Autos: Wissenschaftler sehen Klima-Rechenfehler

 

   



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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