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Aktuelle Informationen zur Umwelt

 












UBA - Pressemitteilungen

14 Projekte werden mit dem Bundespreis Ecodesign 2022 gewürdigt

Mo 05 Dez 2022 17:00:00 CET
Mit 14 Gewinnern zeichnet der Bundespreis Ecodesign erneut eine Bandbreite an zukunftsorientierten Lösungen für unterschiedlichste Herausforderungen aus. Dazu gehören intelligent gestaltete Leuchten, ein Saisonkalender für grünen Strom, Fertigteil-Fundamente für Windkraftanlagen, ein Pfandstuhl sowie fortschrittliche Konzepte für den Wandel der Bekleidungsindustrie und die datenbasierte Wiedervernässung von Mooren.

Unternehmen sollen künftig für Entsorgung von Einwegkunststoff zahlen

Mi 30 Nov 2022 08:00:00 CET
Egal ob Kaffee-To-Go-Becher oder Zigarettenkippe – immer noch landet zu viel Einwegplastik in Straßen oder Parks. Vor allem Städte und Gemeinden kostet die Sammlung und Reinigung jährlich bis zu 434 Millionen Euro. Das ergab eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA). Nach den umzusetzenden EU-Vorschriften müssen künftig die Hersteller der Einwegprodukte diese Kosten tragen. Das sieht auch der Entwurf des deutschen Einwegkunststofffondsgesetzes (EWKFondsG) vor, den das Bundeskabinett im November 2022 beschlossen hat und der nun ins parlamentarische Verfahren geht. Das UBA schlägt nun auf Basis seiner Studie vor, für jede Plastikproduktgruppe eigene Kostensätze einzuführen: Für Einwegbecher aus Plastik wäre eine Abgabe von 1,23 Euro/kg sinnvoll, für kunststoffhaltige Filter von Zigaretten müssten die Hersteller laut UBA sogar 8,95 Euro/kg in den Einwegkunststofffonds zahlen. Die Gelder würden dann etwa an Städte und Gemeinden ausgezahlt, die bislang für die Reinigungskosten aufkommen. UBA-Präsident Dirk Messner: „Wir erwarten, dass die neue Abgabe auf Einwegplastik der Vermüllung der Umwelt endlich einen Riegel vorschiebt und dass Hersteller und Handel gerade bei den beliebten To-Go-Verpackungen in der Folge deutlich mehr Mehrweg anbieten. Wir Verbraucher können natürlich auch helfen: beim Einkauf auf Mehrweg pochen und Zigarettenkippen und anderen Plastikmüll nicht einfach in die Landschaft werfen“.

Aktion Biotonne Deutschland startet „28-Tage-Biotonnen-Challenge“ für Bürgerinnen und Bürger

Fr 04 Nov 2022 09:00:00 CET
Ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Verbänden setzt sich mit den "Aktionswochen Biotonne Deutschland" für eine bessere Biomüll-Sammlung ein. Vier Wochen lang werben ab 7. November 2022 vor allem Kommunen in Deutschland für die Getrenntsammlung von Bioabfällen mit Aktionen vor Ort. Der Fokus der Aktionswochen liegt in diesem Jahr auf einer „28-Tage-Biotonnen-Challenge“ zur Sensibilierung von Bürgerinnen und Bürgern. Das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt sowie zahlreiche Naturschutz- und Wirtschaftsverbände, Städte, Landkreise und kommunale Unternehmen unterstützen die bundesweite Aktion.

Ecosystems more sensitive to nitrogen pollution than previously assumed - Study

Di 25 Okt 2022 17:30:00 CEST
Ecosystems such as forests, heaths and surface waters are more sensitive to atmospheric nitrogen pollution than previously thought, according to a report under the Geneva Air Convention of the United Nations Economic Commission for Europe (CCE).

„E-Waste Day“ ruft zur korrekten Entsorgung von Elektrogeräten auf

Fr 14 Okt 2022 09:00:00 CEST
In Deutschland werden immer noch zu viele alte Elektrogeräte falsch entsorgt. Laut Analyse des Umweltbundesamtes (UBA) landen rund 86.000 Tonnen pro Jahr in der grauen Tonne und nicht wie vorgeschrieben im separaten Recycling. UBA-Präsident Dirk Messner ruft die Verbraucher anlässlich des diesjährigen „E-Waste Day“ dazu auf, sich von alten Geräten ordnungsgemäß zu trennen: „Elektro- und Elektronikgeräte enthalten wertvolle Rohstoffe, die knapp und teuer sind und bei deren Gewinnung mitunter große Mengen an Wasser oder Energie verbraucht werden. Daher lohnt sich ein Recycling sehr. Ältere Geräte können zudem gefährliche Schadstoffe enthalten. Sie müssen auf jeden Fall korrekt entsorgt werden.“ Obwohl die Deutschen im Jahr 2020 knapp über 1 Million Tonnen Altgeräte gesammelt haben, verfehlt Deutschland die EU-Mindestvorgabe von mindestens 65 Prozent mit nur 44,1 Prozent leider noch sehr deutlich.

Trotz Fortschritten nur zehn Prozent der deutschen Gewässer ökologisch intakt

Mi 12 Okt 2022 10:00:00 CEST
Alle sechs Jahre werden in Deutschland aktuelle Planungen für die Verbesserung des Zustands der Gewässer in einer Broschüre „Die Wasserrahmenrichtlinie. Gewässer in Deutschland 2021. Fortschritte und Herausforderungen“ veröffentlicht. Aktuell sind nur knapp zehn Prozent der Flüsse, Seen und Küstengewässer in gutem ökologischen Zustand. Das ist zwar eine leichte Verbesserung gegenüber 2015, stellt Deutschland aber weiter vor große Herausforderungen. Positiv ist, dass die chemischen Belastungen im Grundwasser insgesamt leicht zurückgegangen sind. Allerdings musste jeder fünfte Grundwasserkörper in Deutschland weiterhin wegen zu hoher Nitratwerte als schlecht bewertet werden. Diese Belastung stammt vor allem aus der Landwirtschaft. Insgesamt hat sich der Zustand vieler Gewässer in den vergangenen Jahren in einzelnen Aspekten verbessert. Sie sind aber noch nicht im guten Zustand. Nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie sollen die Gewässer bis 2027 chemisch, ökologisch und – beim Grundwasser – auch in der verfügbaren Menge „gut“ sein.

Oder-Fischsterben: Eingeleitetes Salz führte zur Massenvermehrung giftiger Alge

Fr 30 Sep 2022 09:00:00 CEST
Die wahrscheinlichste Ursache für das Fischsterben in der Oder ist ein sprunghaft gestiegener Salzgehalt, der gemeinsam mit weiteren Faktoren für eine massive Vermehrung einer für Fische giftigen Brackwasseralge geführt hat. Das geht aus dem Bericht der deutschen Expertengruppe hervor, der heute veröffentlicht wurde. Die Brackwasseralge Prymnesium parvum erzeugt eine giftige Substanz, die für Fische und andere Wasserorganismen tödlich ist. Gleichzeitig mussten die Experten mangels verfügbarer Informationen offenlassen, was die Ursache für den unnatürlich hohen Salzgehalt war. Unklar ist auch, wie die Brackwasseralge, die normalerweise in Küstengewässern vorkommt, ins Binnenland geraten ist. Die Ergebnisse des polnischen Berichts wurden gestern in Warschau vorgestellt.

Corona lässt Verpackungsverbrauch 2020 leicht sinken

Do 29 Sep 2022 10:00:00 CEST
Die Coronapandemie führte 2020 zu einem leichten Rückgang des Verbrauchs an Verpackungen in Deutschland. Dies ist der erste Rückgang seit 2009. Es fielen 2020 insgesamt 18,8 Millionen Tonnen Verpackungsabfall an, das sind 0,7 Prozent weniger als noch 2019. Pro Kopf entspricht dies einem Rückgang um 1,7 kg auf durchschnittlich 225,8 kg Verpackungsabfall. Private Endverbraucher verursachten von der Gesamtmenge 46 Prozent, also über 8,7 Millionen Tonnen oder 104,9 kg pro Kopf. Hier gab es auch einem Anstieg um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dirk Messner, Präsident des UBA: „Corona hatte auf unserem Verpackungsverbrauch einen insgesamt senkenden Effekt. Es steht jedoch zu befürchten, dass dieser nicht von langer Dauer ist, ähnlich wie bei den Treibhausgasemissionen. Deswegen gilt weiter das klare Ziel, den Verpackungsverbrauch in Deutschland absolut zu reduzieren. Das gelingt mit Mehrweg in weiteren Bereichen und mit weniger und leichteren Verpackungen. Wenn Verpackungen nicht vermieden werden können, sollten sie leicht zu recyceln sein.“





 

 

 

 

 

 

 

 

BUND. Meldungen

Über 50 NGOs fordern Ampel-Regierung zur Ressourcenwende auf

Do 08 Dez 2022 09:29:31 CET
Bereits heute ist die Nutzung von Ressourcen fast völlig für den Artenschwund sowie etwa die Hälfte der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Deutschland, das zu den weltweit größten Verbrauchern von sowohl metallischen, fossilen, mineralischen als auch nachwachsenden Ressourcen gehört, hat daran einen bedeutenden Anteil. Ein Jahr nach Amtsantritt der Ampelregierung ist noch nichts zu sehen von im Koalitionsvertrag versprochenen Ressourcenschutzzielen. Das muss sich ändern.

CETA: Renaissance der Freihandelsabkommen

Di 06 Dez 2022 08:46:57 CET
​​​​​​​Beinahe beiläufig hat der Bundestag das Handelsabkommen CETA ratifiziert. Was vor einigen Jahren noch hunderttausende Protestierende auf die Straßen trieb, scheint jetzt Normalität zu sein – ein Skandal! Wie konnte es soweit kommen?

Nordsee-Fangquoten 2023: Schleichender Fortschritt für viele Fischpopulationen zu spät

Mo 05 Dez 2022 13:59:16 CET
Seit Wochen verhandeln die Fischereiminister*innen der EU, Großbritanniens und Norwegens über die Fangquoten für Fischpopulationen im Nordostatlantik. Der BUND begleitet den Prozess, der über die Zukunft von Kabeljau, Hering und Aal entscheidet.

Kohleausstieg: Bundestag erlaubt Wette gegen die Energiewende

Fr 02 Dez 2022 09:16:54 CET
​​​​​​​Zu den gestern im Bundestag beschlossenen Änderungen des Kohleverstromungsbeendigungsgesetzes (KVBG) erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): 

Keine kluge Idee: Smart Home verbrennt Ressourcen

Mo 28 Nov 2022 00:00:00 CET
Weihnachten steht vor der Tür. Der heutige Cyber Monday lockt mit Rabatten. Sehr beliebt sind auch dieses Jahr Smart-Home-Produkte. Angeblich machen sie unser Leben komfortabler, sicherer und oft sogar nachhaltiger. Stimmt das?

Weniger Asphalt, mehr Plan

Di 22 Nov 2022 11:51:30 CET
Umwelt und Klima werden beim Bau von Autobahnen und anderen Verkehrswegen in mehr oder weniger strengen Grenzen berücksichtig. Ob entsprechende Infrastrukturen überhaupt zustande kommen, entscheiden die Bedarfspläne für Schiene, Straße und Wasserstraße. Den Erhalt unserer Ökosysteme nehmen diese aber gar nicht in den Blick. Das muss und wird sich ändern.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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