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Aktuelle Informationen zur Umwelt

 












UBA - Pressemitteilungen

Verpackungsverbrauch im Jahr 2017 weiter gestiegen

Mon 18 Nov 2019 03:00:00 GMT
In Deutschland fielen 2017 insgesamt 18,7 Millionen Tonnen Verpackungsabfall an. Das ist ein Anstieg um drei Prozent gegenüber 2016, so der Bericht zu Aufkommen und Verwertung von Verpackungen in Deutschland, den das Umweltbundesamt (UBA) im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung veröffentlichte. Pro Kopf und Jahr entspricht dies durchschnittlich 226,5 kg Verpackungsabfall. Der Anteil von privaten Endverbrauchern an diesem Gesamtaufkommen betrug 47 Prozent. Das sind 3,8 Prozent mehr als 2016 und insgesamt 8,84 Millionen Tonnen (107 kg pro Kopf und Jahr). Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Wir verbrauchen viel zu viele Verpackungen. Das ist schlecht für die Umwelt und für den Rohstoffverbrauch. Wir müssen Abfälle vermeiden, möglichst schon in der Produktionsphase. Auf unnötige und unnötig materialintensive Verpackungen sollte deshalb verzichtet werden. Häufig sieht man aber das Gegenteil und selbst die Zahnpastatube ist nochmal verpackt. Wir brauchen viel mehr Mehrweg, nicht nur bei Sprudel und Bier. Auch den Kaffee kann man im Mehrwegbecher mitnehmen und wer sein Essen mitnimmt, sollte das auch in Mehrwegbehältern tun können.“

UBA stellt Konzept für umweltschonendes Fliegen vor

Wed 06 Nov 2019 01:30:00 GMT
Das Umweltbundesamt (UBA) stellt heute ein Konzept für einen nachhaltigen Luftverkehr vor, das die Belastungen für Klima, Umwelt und die Menschen soweit wie möglich reduziert. Zu den Vorschlägen gehören eine Angleichung der steuerlichen Beiträge an die der anderen Verkehrsträger, die Vergabe von Lärmkontingenten für Flughäfen, die Verlagerung von innerdeutschen Flügen auf die Schiene und die Förderung von klimaneutralen Kraftstoffen. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes: „Fliegen ist die umweltschädlichste Art, sich fortzubewegen. Wir wollen daher die Zahl der Flüge durch Verlagerung auf die Schiene reduzieren, aber auch die Umweltauswirkungen des Fliegens soweit wie möglich senken. Ein erster wichtiger Schritt ist es, die Steuerbeiträge beim Fliegen an Bahn und Auto anzupassen. Bislang zahlt der Luftverkehr nur etwa ein Zehntel dessen, was andere Verkehrsträger an Steuern leisten. Das Billig-Ticket für den Städtetrip ist massiv subventioniert.“ Allein 2017 verzichtete der Staat auf 8,1 Milliarden Euro durch eine fehlende Kerosinbesteuerung und 4,2 Milliarden Euro durch eine Mehrwertsteuerbefreiung für grenzüberschreitende Flüge.

Treibhausgasneutral und ressourceneffizient bis 2050

Mon 04 Nov 2019 12:00:00 GMT
Das Umweltbundesamt (UBA) hat in seiner neuen RESCUE-Studie untersucht, wie Deutschland bis 2050 Treibhausgasneutralität erreicht und gleichzeitig 70 Prozent weniger Rohstoffe und Ressourcen nutzen kann. Die RESCUE-Studie zeichnet dazu in sechs Szenarien mögliche, im Detail aber noch auszugestaltende Pfade auf. Die Szenarien sollen der Bundesregierung helfen, das vereinbarte Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 mit Leben zu füllen. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Die bislang beschlossenen Maßnahmen reichen dazu bei weitem nicht aus. Wir müssen als Gesellschaft lernen, die heute besonders treibhausgas- und ressourcenintensiven Techniken und Produkte möglichst rasch umzubauen. Technische Innovation ist wichtig. Aber wir müssen an der einen oder anderen Stelle auch lernen, gewisse Gewohnheiten umzukrempeln.“ Die Szenarien der RESCUE-Studie beschreiben mögliche Lösungsräume, sind also noch kein konkreter Umsetzungsplan mit im Detail festgelegten Instrumenten oder Maßnahmen. Außerdem umfassen die Szenarien keine Wirtschaftlichkeitsanalysen der dann von der Politik zu wählenden Instrumente und Maßnahmen. In einem weiteren Schritt wird es zudem nötig sein, die Szenarien um eine internationale Perspektive zu erweitern.

Zu geringe Recyclingkapazitäten für Rückbau von Windenergieanlagen

Fri 01 Nov 2019 08:30:00 GMT
Mehr als 27.000 Onshore-Windenergieanlagen (WEA) stehen derzeit in Deutschland. Ende 2020 fallen erstmals Anlagen aus der 20-jährigen Förderung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). In Abhängigkeit von den Bedingungen vor Ort können ältere Anlagen durch leistungsstärkere und effizientere Neuanlagen, die einen höheren Ertrag am Standort erlauben, ersetzt werden (sog. Repowering). Auch ein Weiterbetrieb von Anlagen kann in Frage kommen, wenn technisch und wirtschaftlich möglich. Voraussichtlich ist ab 2021 mit einem verstärkten Rückbau zu rechnen. Hierfür gibt es bislang wenig Erfahrung. Das Umweltbundesamt (UBA) hat deshalb in einem umfangreichen Forschungsprojekt den Stand der Technik untersucht, Recyclingmengen berechnet und die Finanzierung betrachtet. Dabei zeigt sich: Es drohen Engpässe, bei den Recyclingkapazitäten für die faserverstärkten Kunststoffe der Rotorblätter und Risiken für Mensch und Umwelt beim unsachgemäßen Rückbau. Zudem könnten die Rückstellungen der Betreiber für den Rückbau nicht ausreichen. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes: „Bund und Länder sollten zügig Leitlinien für den Rückbau von Windenergieanlagen erarbeiten. Wir brauchen klare Vorgaben für Rückbauumfang und Rückbaumethoden, um Mensch und Umwelt zu schützen und die Materialien wertvoll zu recyceln.“

Neues Verpackungsregister erfolgreich ins erste Jahr gestartet

Tue 29 Oct 2019 09:30:00 GMT
Der Start des neuen Verpackungsregisters ist aus Sicht des Umweltbundesamtes (UBA) bislang sehr gut verlaufen. „Die Zentrale Stelle Verpackungsregister hat das Verpackungsregister schnell und professionell aufgebaut. Nach dem erfolgreichen Start ist es nun an der Zeit, dass die Hersteller mehr Anstrengungen in die Vermeidung von Verpackungen investieren. Auch sollten die Bundesländer jetzt deutlich stärker ihrer gesetzlichen Aufgabe nachkommen, Trittbrettfahrer, die sich einer Registrierung entziehen, mit Bußgeldern zu verfolgen“, so UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. Im neuen Verpackungsregister können Unternehmen und Verbraucher sehen, welche Verpackungshersteller registriert sind und sich, wie gesetzlich vorgesehen, an den Kosten der Verwertung beteiligen.

UBA: Schutz der biologischen Vielfalt im Zulassungsverfahren in großer Gefahr

Mon 21 Oct 2019 07:30:00 GMT
Drei aktuelle Urteile des Verwaltungsgerichts Braunschweig sprechen deutschen Behörden das Recht ab, die tatsächlichen Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die Umwelt vollumfänglich zu bewerten und Schutzmaßnahmen für die biologische Vielfalt und das Grundwasser vorzuschreiben. Das Umweltbundesamt (UBA) hält es deshalb für dringend geboten, dass die zuständige Behörde – das Bundeamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) – gegen die Urteile in Berufung geht. Das Verwaltungsgericht Braunschweig hatte unter anderem entschieden, dass die vom UBA festgestellten Auswirkungen eines Herbizids und eines Insektizids auf die biologische Vielfalt in der Zulassung nicht berücksichtigt werden dürfen, da es noch keinen Bewertungsleitfaden der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA hierfür gebe. In einer weiteren Eilentscheidung erklärte das Gericht die vom UBA geforderte Anwendungsbeschränkung eines Herbizids zum Schutz des Grundwassers für unzulässig: Neue Informationen zeigten zwar hohe Risiken für das Grundwasser auf, diese Informationen dürfe das UBA aber nicht berücksichtigen. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Sollten die Urteile des VG Braunschweig rechtskräftig werden, geben wir den Schutz der biologischen Vielfalt im Zulassungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln auf. Auch der Schutz des Grundwassers vor Verunreinigungen mit Pestizidrückständen wäre in Deutschland nicht mehr sichergestellt. Es ist daher unerlässlich, dass diese Rechtsfragen vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg geklärt werden.“

Belastung mit Chemikalien im Körper erstmals europaweit vergleichbar

Fri 11 Oct 2019 08:00:00 GMT
Die europäische Human-Biomonitoring Initiative HBM4EU, die vom Umweltbundesamt (UBA) federführend geleitet wird, hat neue Human Biomonitoring Beurteilungswerte für ausgewählte Phthalate, Cadmium und Bisphenol A abgeleitet. Das gab die Initiative zum Start ihres Jahrestreffens in Berlin bekannt. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA sagte: „Die Herstellung von Chemikalien steigt seit Jahren kontinuierlich an und führt oftmals auch zu einer erhöhten Belastung des Menschen. Die Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit sind oft nicht abschätzbar. Ich bin froh, dass die HBM4EU-Initiative mit neuen Beurteilungswerten den Weg für eine bessere und europaweite gesundheitliche Bewertung der Belastung des menschlichen Körpers durch ausgewählte Umweltschadstoffe ebnet.“

Quo vadis Landwirtschaft?

Wed 09 Oct 2019 08:00:00 GMT
Eine neue Veröffentlichung der Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt (KLU) schlägt für fünf entscheidende Bereiche eine fundamentale Neuausrichtung der Agrarwirtschaft vor: bei den Nährstoffüberschüssen, beim Ernährungssystem, im internationaler Agrarhandel, der Entwicklung des ländlichen Raumes und in der Digitalisierung. Dazu sagt Prof. Alois Heißenhuber, Vorsitzender der KLU: „Kaum eine andere Branche befindet sich in einem so starken Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie wie die Landwirtschaft. Einerseits erwartet die Gesellschaft möglichst günstige Lebensmittel, gleichzeitig werden die Forderungen nach einer Landwirtschaft mit einem geringen ökologischen Fußabdruck immer nachdrücklicher. Unser Papier zeigt, wo neben den richtigen gesetzlichen Anreizen auch die Landwirtschaftsbetriebe, der Lebensmitteleinzelhandel und die Verbraucher gefordert sind Verantwortung zu übernehmen.“





 

 

 

 

 

 

 

 

BUND. Meldungen

Datteln 4: Klimakiller ans Netz?

Wed 13 Nov 2019 03:11:45 GMT
Das Votum der Kohlekommission ist eindeutig, das fast fertig gebaute Steinkohlekraftwerk Datteln 4 im Norden NRWs soll nicht mehr ans Netz gehen. Dafür solle die Regierung mit dem Betreiber eine Lösung finden, sprich über eine Stilllegung gegen Entschädigung verhandeln. Diese Lösung scheint seitens der Bundesregierung jetzt erstmal auf Eis gelegt worden zu sein.

Sauberes oder schmutziges Geld?

Mon 11 Nov 2019 03:51:21 GMT
Die Entscheidung, ob die europäische Investitionsbank (EIB) endlich grün wird, könnte spannender nicht sein. Auf der letzten Vorstandssitzung im Oktober hatte die Bundesregierung sich noch gegen den Ausstieg der Bank aus der Finanzierung von fossilen Energieprojekten gestellt. Jetzt scheint sich der Wind gedreht zu haben.

Konferenz abgesagt – Klimakrise nicht!

Thu 31 Oct 2019 12:57:22 GMT
Chile hat die Ausrichtung der nächsten UN-Klimakonferenz im Dezember abgesagt, dabei hätte diese die einzigartige Gelegenheit geboten, ganzheitliche Lösungen für die vielen sozialen und ökologischen Herausforderungen des Landes zu finden. Ein Kommentar von Martin Baumann, Mitarbeiter im Projekt Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI).

Tricksen, tarnen und in Russland verscharren

Wed 23 Oct 2019 08:18:05 GMT
Gestern wurde bekannt, dass die Exporte von Uran-Hexafluorid aus der Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau nach Russland wiederaufgenommen wurden. Sie waren vor zehn Jahren aufgrund des gesellschaftlichen Drucks eingestellt worden. Der BUND fordert den sofortigen Stopp dieser Uran-Transporte nach Russland!

Wie Deutschland europäischen Klimaschutz im Bankensektor blockiert

Wed 16 Oct 2019 10:00:00 GMT
Die europäische Investitionsbank (EIB) will grüner werden – doch die Bundesregierung hindert sie daran. Eine Analyse von BUND-Klimaexpertin Ann-Kathrin Schneider.

IAA 2019 – Die letzte ihrer Art

Tue 15 Oct 2019 10:00:00 GMT
Die protzige Leistungsschau der Deutschen Autoindustrie war (vor)gestern – zukünftige Automobilausstellungen müssen Messen für nachhaltige Mobilität sein. Ein Kommentar von BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg.

Gentech-Mais von Bayer: In Südafrika nicht zugelassen, in die EU importiert?

Tue 15 Oct 2019 10:00:00 GMT
In der Europäischen Union soll ein Gentech-Mais von Bayer-Monsanto zugelassen werden, der keinerlei Vorteile gegenüber herkömmlichen Sorten aufweist. Dafür ist er für Insekten extrem giftig – und wurde gezüchtet, um Glyphosat beim Anbau einzusetzen.

Zum Mythos des "grünen" Wachstums

Wed 02 Oct 2019 07:56:21 GMT
Können wir der Klimakrise allein mit Innovationen begegnen? Muss unsere Ökonomie lediglich umgelenkt werden, hin zu einem vermeintlich ökologisch unbedenklichen "grünem" Wachstum? Ist so eine Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch überhaupt möglich? Einen neue BUND-Analyse geht diesem Mythos auf den Grund.


 

 

 




 

Aktuelles zum Thema Wissenschaft und Forschung

30 Jahre Kinderrechte: Wie die Lehrerin Eglantyne Jebb Weltpolitik machte

Weltweiter Durchschnitt - US-Klimabehörde: Vergangener Monat war zweitwärmster Oktober

Universität in Japan: Forscher finden biologisch bedeutenden Zucker in Meteoriten

Europäisches Krankheitszentrum - Befragung: Weiter Wissenslücken bei Antibiotika

Bewegende Worte: Deutsche Raumfahrt nimmt Abschied von Sigmund Jähn

Brandenburg "gut vorbereitet": Schweinepest in polnischer Grenzregion

Was das Demenzrisiko mit den Ohren zu tun hat

 

   



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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