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Aktuelle Informationen zur Umwelt

 












UBA - Pressemitteilungen

Klimabilanz 2018: 4,5 Prozent weniger Treibhausgasemissionen

Di 02 Apr 2019 11:00:00 CEST
In Deutschland wurden 2018 insgesamt 865,6 Mio. Tonnen Treibhausgase freigesetzt - rund 41 Millionen Tonnen oder 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Das zeigt eine Prognoseberechnung des Umweltbundesamtes (UBA). Damit wurde nach vier Jahren Stagnation erstmals wieder eine nennenswerte Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Deutliche Emissionsrückgänge gab es bei Energiewirtschaft und Haushalten. Auch im Verkehrssektor gingen die Emissionen leicht zurück. Gründe für diese Entwicklung sind der zurückgehende Verbrauch von fossilen Energien und die außergewöhnliche Witterung im Jahr 2018. Im Vergleich zu 1990 hat Deutschland seine Emissionen damit um 30,8 Prozent gesenkt. Bis 2030 müssen die Emissionen nach Beschlusslage der Bundesregierung um mindestens 55 Prozent gesenkt werden.

Bilanz 2018: Anteil erneuerbarer Energien steigt auf 16,6 Prozent

Mi 27 Mär 2019 09:00:00 CET
Die Entwicklung der erneuerbaren Energien im Jahr 2018 ergibt ein eher gemischtes Bild: Im Stromsektor deckten die erneuerbaren Energien fast 38 Prozent des gesamten deutschen Bruttostromverbrauchs. Dies ist besonders dem außergewöhnlich sonnigen Wetter zu verdanken. Bei der Wärme stieg der Beitrag der erneuerbaren Energien nur leicht an und liegt mit knapp 14 Prozent in etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Im Verkehrssektor steigt der Anteil leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch für Strom, Wärme und Verkehr insgesamt steigt von 15,5 Prozent im Jahr 2017 auf vorläufig 16,6 Prozent im Jahr 2018. Damit nähert sich Deutschland seinem verbindlichen Ziel von 18 Prozent im Jahr 2020, welches sich aus der aktuellen EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie 2009/28/EG ergibt. Insgesamt konnten durch erneuerbare Energien im Jahr 2018 rund 184 Millionen Tonnen Treibhausgase (CO2-Äquivalente) vermieden werden. Die neuen Zahlen gehen auf erste Berechnungen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) zurück, deren Geschäftsstelle beim Umweltbundesamt (UBA) angesiedelt ist.

Gewässertyp des Jahres 2019: Das große Nordseeästuar

Do 21 Mär 2019 09:00:00 CET
Die Flussmündungen von Elbe, Ems und Weser haben sich in den vergangenen Jahren aufgrund der vielfältigen Nutzungsanforderungen aus Industrie, Schifffahrt, Hafenbetrieb und Hochwasserschutz stark verändert. Dazu haben vor allem Deiche und Sperrwerke zur Landgewinnung sowie zum Schutz vor Sturmfluten beigetragen. Dadurch gibt es weniger Überflutungs- und Sedimentationsflächen. Nähr- und Schadstoffeinträge aus den landwirtschaftlichen Flächen im Einzugsgebiet von Elbe, Ems und Weser beeinträchtigen die Wasserqualität. Auch die Fischerei und der Tourismus wirken sich auf den Zustand der Mündungen aus. Um auf diese Entwicklungen aufmerksam zu machen, werden die Flussmündungen von Elbe, Ems und Weser zum Gewässertyp des Jahres 2019 ernannt. In der Fachsprache werden die trichterförmigen Flussmündungen auch als Nordseeästuare bezeichnet. Noch zum Ende des 19. Jahrhunderts wiesen die drei Ästuare eine weitgehend natürliche Gestalt auf. Heute wird ihr ökologischer Zustand – insbesondere die Vielfalt von Pflanzen, Tier und Organismen und natürlichen Lebensräumen – als mäßig bis unbefriedigend bewertet.

Online-Portal für klimafreundliches Kühlen jetzt gestartet

Mi 13 Mär 2019 11:00:00 CET
Viele fluorierte Kältemittel sind sehr klimaschädlich und tragen zum Treibhauseffekt bei. Doch es gibt Alternativen durch sogenannte natürliche Kältemittel, die genauso gut kühlen und das Klima dabei schützen. Ob Metzgerei, Restaurant oder Supermarkt, Hotelier oder Facility Management – wer Klima- und Kälteanlagen oder Wärmepumpen betreibt oder plant, kann sich nun auf dem Online-Portal www.kaeltemittel-info.de über Anwendungen, Fördermittel und rechtliche Fragen informieren. Neben dem Plus fürs Klima sprechen auch die Kosten für den Umstieg auf klimafreundliche Kältemittel: Die EU-F-Gas-Verordnung verknappt klimaschädliche Kältemittel, sie werden dadurch schon jetzt deutlich teurer oder in Zukunft gar nicht mehr verfügbar sein.

Strengere Umweltstandards für Rohstoff-Abbau nötig

Di 19 Feb 2019 10:00:00 CET
Angesichts des global steigenden Rohstoffbedarfs rät das Umweltbundesamt (UBA) zu mehr Umweltschutz im Bergbau. „Als Großimporteur hat Deutschland eine Mitverantwortung für die durch Rohstoff-Abbau weltweit verursachten lokalen, regionalen und globalen Umweltschäden. Wir sollten mit der EU auf international verbindliche Umweltstandards entlang der Rohstofflieferkette vom Bergwerk bis zur Rohstoffaufbereitung drängen“, sagte Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA. Die neuen Pflichten müssten als zweite Säule der Rohstoffsicherung neben das Recycling treten. Sonst könne nicht sichergestellt werden, dass Deutschland seinen Rohstoffbedarf künftig aus ökologisch unbedenklichen Quellen decken kann. Deutschland ist einer der größten Rohstoff-Importeure der Welt: Bei Aluminium, Blei, Kupfer und Zinn der fünftgrößte Nachfrager und bei Stahl der sechstgrößte (Zahlen für 2017). Prognosen der OECD erwarten, dass sich für Metalle die weltweite Nachfrage bis 2060 gegenüber 2011 nahezu verdreifachen wird.

Stickstoffdioxidbelastung geht 2018 insgesamt leicht zurück

Do 31 Jan 2019 11:00:00 CET
Die Stickstoffdioxidbelastung geht in Deutschland insgesamt leicht zurück. 2018 wurde der Grenzwert für NO2 von 40 µg/m³ im Jahresmittel nach vorläufigen Daten in etlichen deutschen Städten aber nicht eingehalten. Überschreitungen traten hochgerechnet an rund 39 Prozent (2017: 45 Prozent) der verkehrsnahen Messstationen auf. Im Mittel ist die Belastung mit Stickstoffdioxid deutschlandweit mit etwa zwei Mikrogramm Minderung gegenüber dem Vorjahr aber leicht rückläufig. Das zeigt die vorläufige Auswertung der Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). Hierbei können nur die 399 Messstationen berücksichtigt werden, die ihre Daten automatisch an die Ämter melden. Von 132 Stationen müssen die Daten noch ausgewertet werden, die Ergebnisse liegen voraussichtlich im Mai 2019 vor. Erst dann kann eine vollständige Aussage getroffen werden, wie viele Städte den Grenzwert für NO2 einhalten.

Treibhausgasemissionen 2017 leicht gesunken

Fr 18 Jan 2019 13:00:00 CET
2017 wurden in Deutschland insgesamt 906,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Das sind 4,4 Millionen Tonnen bzw. 0,5 Prozent weniger als 2016 und 27,5 Prozent weniger im Vergleich mit 1990. Dies zeigen Ergebnisse der Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) jetzt an die Europäische Kommission übermittelt hat. „Bis 2030 müssen die Emissionen gegenüber 1990 um mindestens 55 Prozent gesenkt werden, bis 2040 um 70 Prozent. Aber vor allem der Verkehrssektor bewegt sich weiterhin in die falsche Richtung. Die Emissionen sind erneut gestiegen und liegen nun schon zwei Prozent über den Emissionen des Jahres 1990. Immer mehr Fahrzeuge, immer mehr Güter auf der Straße und immer größere und schwerere Autos führen natürlich auch zu steigenden Emissionen. Hier muss nun endlich etwas passieren“, so UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.

Expertengremium: Wohnraumoffensive muss ökologischer werden

Do 17 Jan 2019 10:30:00 CET
Die „Kommission Nachhaltiges Bauen“ (KNBau) beim Umweltbundesamt (UBA) appelliert in einem neuen Papier an Bund, Länder und Kommunen, stärkere ökologische Standards im Rahmen der Wohnraumoffensive festzuschreiben. „Jetzt bietet sich die einmalige Chance, klimaschonendes Bauen und zukunftssicheren Städtebau in der Breite zu verankern sowie über angepasste KfW-Förderprogramme die im Gebäudesektor versäumten Maßnahmen zum Klimaschutz nachzuholen“, sagt Dr. Burkhard Schulze Darup, stellvertretender Vorsitzender der KNBau. Er warnte davor, überholte Standards festzuschreiben, etwa im Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Die KNBau ist ein Gremium externer Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis, das das UBA berät. Sie ist unabhängig und unterliegt keiner Weisung durch das UBA.





 

 

 

 

 

 

 

 

BUND. Meldungen

Zum "Tag des Wanderfischs" am 21.4.: Keine Frühlingsgefühle für den Lachs

Sa 20 Apr 2019 00:00:00 CEST
Der Atlantische Lachs wurde zum "Fisch des Jahres 2019" gekürt, um darauf aufmerksam zu machen, dass er vom Aussterben bedroht ist. Anfang des 20. Jahrhunderts fand man ihn noch in großen Flüssen wie Rhein und Elbe vor. In den 1960er Jahren war er jedoch aus den meisten Flüssen hierzulande verschwunden – und steht heute auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN. Grund dafür sind vor allem die Wasserverschmutzung, der zunehmende technische Ausbau der Gewässer und die Zerstörung der natürlichen Lebensräume und Laichhabitate. Querverbauungen wie Wasserkraftwerke oder Wehre stellen Blockaden für die Wanderwege der Lachse und anderer Fischarten dar.

BUND fordert Abbau umwelt- und naturschädlicher Subventionen. Umweltverschmutzung darf nicht belohnt werden

Do 18 Apr 2019 15:15:39 CEST
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) beziffert in einem aktuellen Gutachten die umwelt- und naturschädlichen Subventionen in Deutschland in den Bereichen Siedlung, Verkehr, Landwirtschaft und Energie auf 55 Milliarden Euro pro Jahr. Gleichzeitig geben Bund und Länder lediglich 600 Millionen Euro jährlich für Naturschutz aus.

Raus aus der Kohle: Alle Dörfer können bleiben!

Di 16 Apr 2019 13:31:57 CEST
Der Energiekonzern RWE hatte Mitte März seine jährliche Bilanz-Pressekonferenz. Der Vorstandsvorsitzende Schmitz kündigte dabei an, dass RWE die Umsiedlungen in den Dörfern am Braunkohlentagebau Garzweiler auch in diesem Jahr verstärkt vorantreiben will. Dabei ist das nach dem Ergebnis der Kohle-Kommission gar nicht mehr nötig.

Steht uns TTIP 2.0 ins Haus?

Mo 15 Apr 2019 00:00:00 CEST
Die Europäische Union will neue Handelsverhandlungen mit den USA aufnehmen. Es könnte ein zweites TTIP drohen – mit weitreichenden negativen Folgen für Mensch und Umwelt. Faire Verhandlungsbedingungen kann es zudem derzeit mit den USA nicht geben.

Verkehrskommission ohne Ergebnis

Mo 01 Apr 2019 00:00:00 CEST
Lange hat der BUND in der Nationalen Plattform "Zukunft der Mobilität" um Fortschritte bei der Verkehrswende gerungen. Doch in der Arbeitsgruppe Klimaschutz war es nicht möglich, sich mit Teilen der Industrie auf ein konkretes Maßnahmenpaket zu verständigen. Eines, das sicherstellt, dass der Verkehr seinen Ausstoß von Klimagasen bis 2030 um mindestens 40 Prozent verringert.

Oberwasser – Gedanken zur Klimakrise und "Fridays for Future"

Fr 29 Mär 2019 10:29:50 CET
Haben die für den Klimaschutz streikenden Kinder die Oberhand gewonnen? Führt ihr Streik dazu, dass wir den Klimawandel als Krise ernst nehmen und die Zerstörung unseres Planeten beenden? Gedanken von BUND-Klimaexpertin Ann-Kathrin Schneider.

Klimaschutz braucht Tempo: Drei zentrale Forderungen der Umweltverbände

Mi 27 Mär 2019 13:19:20 CET
Der BUND hat heute zusammen mit dem Deutschen Naturschutzring (DNR), dem WWF, Greenpeace und Germanwatch von der Bundesregierung gefordert, schnell konkrete Beschlüsse für den Klimaschutz zu treffen.


 

 

 




 

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