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Aktuelle Informationen zur Umwelt

 












UBA - Pressemitteilungen

Luftqualität 2017: Rückgang der Stickstoffdioxidbelastung reicht noch nicht aus

Do 01 Feb 2018 05:15:00 CET
Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der Kommunen mit Grenzwertüberschreitungen nahm nach erster Schätzung von 90 auf 70 ab. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). Dennoch: An rund 46 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel überschritten, an zwei Drittel dieser Stationen mit Werten von mehr als 45 µg/m3 sogar deutlich.

Klimagasemissionen stiegen im Jahr 2016 erneut an

Di 23 Jan 2018 15:30:00 CET
2016 wurden in Deutschland insgesamt 909,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Das sind 2,6 Millionen Tonnen mehr als 2015 und die zweite Steigerung in Folge. Dies zeigen Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) jetzt an die EU berichtet hat. Die Emissionen des Verkehrs sind erneut angestiegen und liegen mit 166,8 Millionen Tonnen wieder oberhalb der Emissionen des Jahres 1990. Den größten Anteil mit 96 Prozent daran hat der Straßenverkehr, dessen Emissionen um 3,7 Millionen Tonnen angestiegen sind. Grund dafür ist, dass immer mehr Güter auf der Straße transportiert werden. Auch bleibt der Trend zu immer größeren und schwereren Autos ungebrochen. „Wir brauchen ein Umsteuern im Verkehr: Laut Klimaschutzplan der Bundesregierung sollen bis 2030 die Emissionen des Verkehrs um rund 70 Millionen Tonnen sinken. Das kann auch gelingen, wenn die Autos deutlich sparsamer werden und wir eine Quote für Elektroautos bekommen. Der gesetzliche Rahmen stimmt aber nicht. Wir empfehlen der EU daher vor allem, bei Autoneuzulassungen ab 2025 nicht mehr als 75 Gramm/CO2 pro Kilometer im Schnitt der Flotte zu erlauben. Der aktuelle Entwurf der Kommission für CO2-Grenzwerte bei Pkw ist zu wenig ambitioniert.“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.

Weniger Antibiotika aus der Tierhaltung in die Umwelt

Di 23 Jan 2018 09:15:00 CET
Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt dem EU-Gesetzgeber, für bereits zugelassene Tierarzneimittel eine Umweltbewertung vorzuschreiben, wenn zu diesen bisher keine Umweltdaten vorliegen. Insbesondere für Antibiotika ist das wichtig, denn Antibiotika können in Böden und Gewässern die Bildung von resistenten Krankheitserregern fördern. Nötig sind zudem Kriterien für die Zulassung, die das Resistenz-Potential von Antibiotika prüfen. Ergänzend will das UBA ein verpflichtendes und flächendeckendes Monitoring von problematischen Arzneimitteln in Gewässern und Böden einführen. Antibiotikaresistenzen sind vor allem in Krankenhäusern eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit, doch das UBA sieht auch zunehmende Antibiotikafunde in der Umwelt mit großer Sorge. Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Wir müssen verhindern, dass Antibiotikarückstände in der Umwelt zum Problem werden, weil dies die Entwicklung von Resistenzen fördern könnte.“ Aus der Tierhaltung können über Gülle und Dung sowohl Antibiotika als auch resistente Erreger in Wasser und Boden gelangen und so die natürliche Entstehung von Resistenzen fördern. „Wir müssen daher gemeinsam mit der Tiermedizin und der Landwirtschaft daran arbeiten, den Eintrag von Antibiotika aus der Tierhaltung zu senken.“ Zur „Grünen Woche“ startet das UBA das neue Internetportal „Tierarzneimittel in der Umwelt“. Darin werden vor allem für tierärztliches Fachpersonal und Landwirte praxisnahe Maßnahmen vorgeschlagen, um den Antibiotikaeintrag in die Umwelt zu minimieren.

EU erkennt Bisphenol A als besonders besorgniserregend an

Mo 22 Jan 2018 16:00:00 CET
Das Umweltbundesamt (UBA) begrüßt die Entscheidung der EU, die Chemikalie Bisphenol A nun auch aufgrund ihrer hormonellen Wirkungen auf Tiere in der Umwelt als besonders besorgniserregend anzuerkennen. Der zuständige Ausschuss der Mitgliedstaaten der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) hatte dies im Dezember 2017 entschieden und ist damit einem Vorschlag Deutschlands einstimmig gefolgt. Ab Januar 2018 ist Bisphenol A damit nicht nur wegen seiner schädlichen Wirkung auf den Menschen sondern auch wegen seiner Umwelteigenschaften auf der sogenannten REACH-Kandidatenliste. Der Stoff könnte nun noch weitgehender reguliert werden. Studien hatten gezeigt, dass Bisphenol A bei Fischen und Froschlurchen hormonähnlich wirkt und Fortpflanzung und Entwicklung schädigt. Das UBA wird prüfen, ob und gegebenenfalls welche Verwendungen von Bisphenol A für einen besseren Schutz der Umwelt zusätzlich beschränkt werden müssen. Umzusetzen wäre das durch den europäischen Gesetzgeber.

„Gutes Design hat nichts zu verbergen“

Mo 15 Jan 2018 10:45:00 CET
Oft täuscht ein „grüner Anstrich“ über negative Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen hinweg. Anders beim Bundespreis Ecodesign: Hier stimmen Form und Inhalt. Zum 7. Mal in Folge können sich Unternehmen aller Branchen und Größen, Designerinnen und Designer sowie Studierende mit ihren durchdachten und umweltverträglich gestalteten Produkten und Dienstleistungen um die höchste Auszeichnung bewerben. Der Bundespreis Ecodesign wird in den vier Kategorien „Produkt“ „Konzept“, „Service“ und „Nachwuchs“ ausgelobt. Die Bewerbungsfrist endet am 9. April.

Schimmel vorbeugen, aufspüren und beseitigen

Di 19 Dez 2017 12:00:00 CET
Schimmel ist eines der häufigsten Probleme in Innenräumen. Wird er nicht beseitigt, kann er Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Asthma auslösen oder verstärken und zu allergischen Reaktionen führen. Der überarbeitete und aktualisierte Schimmelleitfaden des Umweltbundesamts (UBA) zeigt den richtigen Umgang mit Schimmel auf: vorbeugen, aufspüren und was bei Schimmelbefall in der Wohnung zu tun ist.

Marktanteile von grünen Produkten steigen – CO2-Emissionen im Konsumsektor dennoch unverändert

Mo 11 Dez 2017 09:30:00 CET
Der Umsatz mit grünen Produkten in den Konsumbereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung ist 2015 um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Dennoch haben sich die CO2-Emissionen im Konsumsektor kaum verändert. Dies zeigt die Studie „Grüne Produkte in Deutschland 2017 – Marktbeobachtungen für die Umweltpolitik“ des Umweltbundesamtes (UBA). So sind die CO2-Emissionen im Konsumbereich von 7,9 Tonnen pro Person und Jahr im Jahr 2005 lediglich um ein Prozent auf 7,8 Tonnen im Jahr 2014 gesunken. „Die Richtung stimmt, aber der Umsatz mit umweltfreundlichen Produkten wächst zu langsam. Dies liegt vor allem daran, dass die Preise für Produkte nicht die realen Kosten für die Umwelt widerspiegeln. Unser Konsum trägt ganz wesentlich zu Umweltbelastungen bei, daher sollten die Umweltkosten eingepreist werden“, sagt UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.

Umweltwirtschaft bleibt wichtiger Wirtschaftsfaktor

Mo 04 Dez 2017 10:00:00 CET
Umweltschutz ist nach wie vor ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Deutschland. Deutsche Umweltschutzgüter sind in allen Weltregionen und über alle Umweltschutzbereiche hinweg gefragt. Das zeigt ein aktueller Bericht des Umweltbundesamtes (UBA) zur Umweltwirtschaft 2015. Deutsche Unternehmen produzierten im Jahr 2015 Güter im Wert von über 83 Milliarden Euro, die für Umweltschutzzwecke eingesetzt werden können. Gleichzeitig steigt der internationale Wettbewerb. China konnte vor allem aufgrund der Produktion von Solaranlagen seinen Anteil am internationalen Handel mit potenziellen Umweltschutzgütern seit 2002 mehr als verdreifachen und ist nun Exportweltmeister. Deutschland liegt mit einem Welthandelsanteil von 13,5 Prozent an zweiter Stelle (China 16,2 Prozent). Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Der weltweite Markt für Umweltschutzgüter wächst stetig, seit einigen Jahren insbesondere in aufstrebenden Schwellenländern in Asien, Südamerika und aktuell auch Afrika. Deutschland muss aufpassen, seine derzeit gute Stellung hier nicht zu verlieren. Die Umweltpolitik ist gefordert und muss mit den notwendigen langfristigen Zielen und den richtigen ökonomischen Rahmenbedingungen Planungssicherheit für Investoren schaffen.“





 

 

 

 

 

 

 

 

BUND. Meldungen

Kommentar: Antibiotikaresistente Keime in Gewässern – BUND fordert Verbot von Reserveantibiotika in der Nutztierhaltung

Di 06 Feb 2018 13:46:24 CET
Den Fund von antibiotikaresistenten Keimen in niedersächsischen Gewässern kommentiert Katrin Wenz, Agrarexpertin beim BUND:

Offener Brief an die SPD: CETA nicht ratifizieren!

Fr 02 Feb 2018 10:57:43 CET
Als Teil des Netzwerks Gerechter Welthandel fordert der BUND die SPD in einem Offenen Brief dazu auf, die Unterschrift unter das Handelsabkommen CETA zu verweigern.

130.000 Unterschriften überreicht – Raus aus der Massentierhaltung

Do 01 Feb 2018 14:09:13 CET
Am 31. Januar 2018 zu den Agrarverhandlungen in den Koalitionsgesprächen überreichte der BUND 130.000 Stimmen von Menschen, die keine Massentierhaltung und keine Agrarfabriken mehr wollen. Sie haben in E-Mails und auf Unterschriftenlisten die Parteien aufgefordert, einen Umbau der Tierhaltung jetzt mit konkreten Zielen und Zeitvorgaben anzugehen.

Kommentar: Luftqualität 2017 – Keine Entwarnung bei Stickstoffdioxid

Do 01 Feb 2018 12:15:33 CET
Zur Veröffentlichung des Umweltbundesamtes (UBA) zur Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) sagte Jens Hilgenberg, Verkehrsexperte beim BUND:

Kommentar: EU muss Druck auf Deutschland zu NO2-Grenzwerteinhaltung aufrechterhalten

Mo 29 Jan 2018 11:02:42 CET
Zu dem heute veröffentlichten Brief von BUND, NABU, DUH und VCD an EU-Umweltkommissar Vella bezüglich der dauerhaften Überschreitung der gesetzlichen NO2-Grenzwerte in deutschen Städten sagte BUND-Verkahrsexperte Jens Hilgenberg:

Neuer Erklärfilm: Auen verbessern Wasserqualität

Fr 26 Jan 2018 13:11:10 CET
Das Video zeigt, wie naturnahe Auen helfen, Stoffeinträge in die Gewässer zu verringern und damit die Qualität des Wassers zu erhöhen.

Luchs am Grünen Band gesichtet

Fr 26 Jan 2018 12:28:55 CET
Eine Frau aus dem Wartburgkreis traf zu Jahresbeginn bei einem Spaziergang in Westthüringen an der Grenze zu Hessen einen Luchs. Das Video der seltenen Begegnung auf dem Kolonnenweg bei Gerstungen wurde nun veröffentlicht.


 

 

 




 

Aktuelles zum Thema Wissenschaft und Forschung

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