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Aktuelle Informationen zur Umwelt

 












UBA - Pressemitteilungen

Wie gut können Pinguine hören?

Di 24 Apr 2018 14:00:00 CEST
Das Leben der Pinguine ist zum Teil bereits gut belegt – zum Beispiel ihre Nahrungssuche oder Wanderbewegungen. Ob und wie gut Pinguine hören können, ist bisher allerdings erst in einer einzigen Studie untersucht worden. Dabei ist Lärm für die Tiere in den Meeren ähnlich problematisch wie Meeresmüll, aber bei weitem nicht so bekannt. Im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) ist nun am Deutschen Meeresmuseum Stralsund ein dreijähriges Forschungsprojekt zum Hörvermögen von Pinguinen und den Auswirkungen von Unterwasserlärm in der Antarktis gestartet.

UBA stellt Empfehlungen gegen Mikroverunreinigungen in Gewässern vor

Do 12 Apr 2018 18:30:00 CEST
Rückstände von Arzneimitteln, Pflanzenschutzmitteln, Bioziden und anderen Chemikalien können schon in geringen Konzentrationen nachteilige Wirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit haben. Diese Mikroverunreinigungen werden nicht zuletzt dank verfeinerter Analyseverfahren zunehmend in unseren Gewässern nachgewiesen. Daher schlägt das Umweltbundesamt (UBA) nun ein Maßnahmenpaket vor, um Stoffeinträge in die Gewässer zu minimieren. Langlebige Stoffe, die in die Gewässer gelangen, führen dort oft jahrzehntelang zu Problemen. Beispiele aus der Vergangenheit sind Tributylzinnverbindungen (TBT, aus bioziden Bootsanstrichen), Perfluoroktansulfonsäure (PFOS, aus Löschschäumen und Galvanikbädern) oder Diuron (aus Pflanzenschutzmitteln). Gegenwärtig werden in Gewässern zunehmend Arzneimittelwirkstoffe wie Diclofenac und Ibuprofen gemessen.

Emissionshandel: Deutsche Anlagen mindern 2017 um 3,4 Prozent

Di 10 Apr 2018 08:00:00 CEST
Im Jahr 2017 emittierten die rund 1.830 stationären Anlagen in Deutschland im Emissionshandel (ETS, Emission Trading System) rund 438 Millionen Tonnen Kohlendioxidäquivalente und damit 3,4 Prozent weniger als 2016. Damit fällt der Rückgang der Emissionen im Emissionshandelssektor stärker aus als der Rückgang der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen, welche auch andere Sektoren (z.B. Verkehr, Haushalte) umfassen. Die kürzlich veröffentlichte Nahzeitschätzung des UBA hatte für diese eine Minderung von 0,5 Prozent ermittelt. Die deutschen ETS-Emissionen entwickelten sich damit gegenläufig zum EU-weiten Durchschnitt. Den Emissionsanstieg des gesamten EU-ETS schätzen unabhängige Marktanalysten auf Basis der von der EU Kommission freigegebenen vorläufigen Daten mit 0,6 bis 1,0 Prozent. Dieser Anstieg ist maßgeblich durch wirtschaftliches Wachstum getrieben. Auch die deutsche Wirtschaft wächst, der Anstieg der Industrieemissionen um 2,1 Prozent wird jedoch durch den starken Rückgang der Emissionen der Energieanlagen um 5,4 Prozent mehr als ausgeglichen.

Klimabilanz 2017: Emissionen gehen leicht zurück

Mo 26 Mär 2018 14:15:00 CEST
In Deutschland wurden 2017 insgesamt 904,7 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – 4,7 Millionen Tonnen weniger als 2016. Das zeigt die erste Prognose-Berechnung des Umweltbundesamtes (UBA). Während die Emissionen im Energiebereich deutlich zurückgingen, stiegen sie im Verkehrssektor sowie in der Industrie an. Daher sind zusätzliche Maßnahmen nötig, um Deutschland wieder auf Kurs in Richtung der Klimaziele zu bringen. Gegenüber 1990 hat Deutschland seine Emissionen bis zum Jahr 2017 um 27,7 Prozent gesenkt. Das für 2020 vereinbarte Klimaziel von 40 Prozent soll so schnell wie möglich erreicht werden. Bis 2030 müssen die Emissionen um mindestens 55 Prozent gesenkt werden.

Der sandige Tieflandbach – unser Gewässertyp des Jahres 2018

Do 22 Mär 2018 00:00:00 CET
Zum Weltwassertag am 22. März kürt das Umweltbundesamt (UBA) den sandigen Tieflandbach zum Gewässertyp des Jahres 2018. Bäche dieses Typs sind häufig begradigt, verlegt und vertieft, um ihre Auen zu entwässern und landwirtschaftlich nutzbar zu machen. So kommt es, dass nur noch 30 Prozent der sandigen Tieflandbäche als „natürlich“ gelten und sogar nur drei Prozent in einem naturnahen, guten ökologischen Zustand sind. Die sandigen Tieflandbäche sind wertvolle Lebensräume für eine Vielzahl von Arten. Typische Bewohner sind der Gründling, ein kleiner, früher geschätzter Speisefisch und der Biber. Zwischen Brunnenkresse und Schwarzerlenwurzeln ist die Bachmuschel zu finden. Früher weit verbreitet, steht sie heute auf der „Roten Liste“ der bedrohten Arten. Damit ist der Gewässertyp des Jahres 2018 ein Beispiel für Gewässer, die auch weitgehend noch keinen guten ökologischen Zustand aufweisen und besser geschützt werden müssen. Dies zeigen die aktuellen Studien des Umweltbundesamtes „Gewässer in Deutschland – Zustand und Bewertung“ und „Wasserwirtschaft in Deutschland“.

Stickstoffdioxid führt zu erheblichen Gesundheitsbelastungen

Do 08 Mär 2018 10:30:00 CET
Die NO2-Konzentrationen in der Außenluft in Deutschland führen zu erheblichen Gesundheitsbelastungen. Dies zeigt eine Studie des Umweltbundesamts (UBA). Demnach lassen sich für das Jahr 2014 statistisch etwa 6.000 vorzeitige Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die NO2-Hintergrund-Belastung im ländlichen und städtischen Raum zurückführen. Die Studie zeigt außerdem: Die Belastung mit Stickstoffdioxid steht im Zusammenhang mit Krankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Schlaganfall, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und Asthma. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Die Studie zeigt, wie sehr Stickstoffdioxid der Gesundheit in Deutschland schadet. Wir sollten alles unternehmen, damit unsere Luft sauber und gesund ist. Gerade in den verkehrsreichen Städten besteht Handlungsbedarf. Das hat das Bundesverwaltungsgericht bestätigt. Selbst Fahrverbote sind als letztes Mittel demnach möglich.“

Luftqualität 2017: Rückgang der Stickstoffdioxidbelastung reicht noch nicht aus

Do 01 Feb 2018 05:15:00 CET
Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der Kommunen mit Grenzwertüberschreitungen nahm nach erster Schätzung von 90 auf 70 ab. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). Dennoch: An rund 46 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel überschritten, an zwei Drittel dieser Stationen mit Werten von mehr als 45 µg/m3 sogar deutlich.

Klimagasemissionen stiegen im Jahr 2016 erneut an

Di 23 Jan 2018 15:30:00 CET
2016 wurden in Deutschland insgesamt 909,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Das sind 2,6 Millionen Tonnen mehr als 2015 und die zweite Steigerung in Folge. Dies zeigen Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) jetzt an die EU berichtet hat. Die Emissionen des Verkehrs sind erneut angestiegen und liegen mit 166,8 Millionen Tonnen wieder oberhalb der Emissionen des Jahres 1990. Den größten Anteil mit 96 Prozent daran hat der Straßenverkehr, dessen Emissionen um 3,7 Millionen Tonnen angestiegen sind. Grund dafür ist, dass immer mehr Güter auf der Straße transportiert werden. Auch bleibt der Trend zu immer größeren und schwereren Autos ungebrochen. „Wir brauchen ein Umsteuern im Verkehr: Laut Klimaschutzplan der Bundesregierung sollen bis 2030 die Emissionen des Verkehrs um rund 70 Millionen Tonnen sinken. Das kann auch gelingen, wenn die Autos deutlich sparsamer werden und wir eine Quote für Elektroautos bekommen. Der gesetzliche Rahmen stimmt aber nicht. Wir empfehlen der EU daher vor allem, bei Autoneuzulassungen ab 2025 nicht mehr als 75 Gramm/CO2 pro Kilometer im Schnitt der Flotte zu erlauben. Der aktuelle Entwurf der Kommission für CO2-Grenzwerte bei Pkw ist zu wenig ambitioniert.“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.





 

 

 

 

 

 

 

 

BUND. Meldungen

Krebsrisiko für Kinder durch Flammschutzmittel in Schaumstoffen

Mo 23 Apr 2018 00:00:00 CEST
Die in Polyurethan-Schaumstoffen enthaltenen Flammschutzmittel TCEP, TCPP und TDCP (sog. Organophosphate) stellen nach einem jüngst veröffentlichten Untersuchungsbericht der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) ein Gesundheitsrisiko für Kinder dar. Die ECHA ist zuständig für die Umsetzung der EU-Chemikalienverordnung REACH.

Scheindebatten um den Wolf

Do 19 Apr 2018 00:00:00 CEST
Bei der Anhörung zum Wolf im Umweltausschuss des Bundestags prallten am vergangenen Mittwoch Welten aufeinander. Deutliche Differenzen gab es bei den Schätzungen, wie viele Wölfe in Deutschland derzeit leben. Hier werden die Bestandszahlen teils maßlos übertrieben. Durchgesetzt hat sich immerhin die Einsicht, dass nicht der Wolf für den Niedergang der Schafhaltung verantwortlich ist, sondern die schlechte wirtschaftliche Situation der Schäfer*innen.

Abholzung im Bialowieza Urwald rechtswidrig: Europäischer Gerichtshof gibt Naturschützer*innen und EU-Kommission Recht

Mi 18 Apr 2018 15:02:59 CEST
Der BUND begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Urwald von Białowieża. Der EuGH stellte am 17. April 2018 fest, dass die Abholzung zehntausender, zum Teil sehr alter Bäume gegen europäisches Naturschutzrecht verstößt.

Auto- und Radfahrer*innen aufgepasst: Amphibien wandern!

Di 17 Apr 2018 17:22:50 CEST
Nach den strengen Frosttagen lockt das anhaltende warme Frühlingswetter Frösche, Kröten und Molche aus ihren Winterverstecken: Es ist Paarungszeit. Und damit auch die Zeit der „Krötenwanderung“. Autofahrer*innen bittet der BUND um Rücksicht.

Massenhaft Moorfrösche am Grünen Band

Di 17 Apr 2018 09:03:47 CEST
In den Brietzer Teichen, dem Cheiner Torfmoor und den Kuesbruchwiesen – den Projektgebieten des BUND Sachsen-Anhalt am Grünen Band Salzwedel – tummeln sich in diesen Tagen zu Hunderten blaue Moorfrösche.

Ein Luchs erobert die Lausitz

Mo 16 Apr 2018 14:30:21 CEST
Die Luchse kehren langsam zurück. Nach Nachweisen im Hainich und im Thüringer Wald gelang vergangene Woche ein neuer Sensationsfund: Zum ersten Mal wurde ein Luchs in der Lausitz, im äußersten Osten Deutschlands, fotografiert. Für Luchsforscher*innen ist er ein alter Bekannter: Als Jungtier lebte er im Harz.

Erfolg: Decathlon nimmt belastete Fahrradbürste vom Markt

Mo 09 Apr 2018 13:50:37 CEST
Nach einer Verbraucheranfrage über die BUND-App ToxFox hat der Sportartikelhersteller Decathlon ein mit einem Weichmacher belastetes Fahrradpflegeset aus dem Sortiment genommen. Ein schöner Erfolg für die ToxFox-Gemeinde und zugleich ein Ansporn, weiter fleißig Anfragen an die Unternehmen zu senden. Denn dies zeigt: Unser Druck wirkt. Wir wollen Produkte ohne Gift!

"Sorge um Umwelt und Gesundheit wird vorgetäuscht"

Do 05 Apr 2018 00:00:00 CEST
Rede des BUND-Verkehrsexperten Jens Hilgenberg bei der Hauptversammlung der Daimler AG am 5.4.2018 in Berlin. Es gilt das gesprochene Wort!


 

 

 




 

 

   



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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